Die Biliopankreatische Diversion in der Türkei
Die Biliopankreatische Diversion in der Türkei

Die biliopankreatische Diversionschirurgie ist eine Art der Magenbypasschirurgie, die nicht häufig durchgeführt wird, da sie komplizierter ist als andere Verfahren wie zum Beispiel die Magenbypasschirurgie. Während der Operation wird ein großer Teil des Magens entfernt, um einen kleineren Magenbeutel zu bilden. Im Anschluss daran wird das Verdauungssystem umgeleitet, sodass die Nahrung einen Teil des Dünndarms umgeht.

Bei der biliopankreatische Diversion und ihrer Variation, die biliopankreatische Diversion mit Duodenalschalter, besteht ein erhöhtes Risiko von Ernährungsmängeln nach der Operation. Aus diesem Grund kommt die Behandlung nicht für alle Patienten in Betracht. Wer sich dennoch dieser Operation unterziehen möchte, sollte dies ausschließlich bei erfahrenen Spezialisten in diesem Bereich tun. Diese müssen nicht zwangsläufig hierzulande sein. So wird die biliopankreatische Diversion bei erfahrenen Spezialisten in der Türkei nicht nur hoch professionell durchgeführt, sondern auch die Erholung ist auf die medizinischen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Zugleich sind die Kosten für diesen Eingriff, der nicht immer von der Krankenkasse übernommen wird, in der Türkei deutlich günstiger als hierzulande.

Für wen eignet sich die biliopankreatische Diversion?

Da diese Art der bariatrischen Chirurgie als risikoreicher angesehen wird als Magenbandoperationen, ist die biliopankreatische Diversion am besten für Patienten geeignet, die stark adipös sind und einen BMI von 50 oder mehr haben. Darüber hinaus sollten Patienten darauf vorbereitet sein, die notwendigen Änderungen an ihrem Lebensstil vorzunehmen, die im Anschluss an die bariatrische Chirurgie verlangt werden. Die Verpflichtung zu einem gesunden Lebensstil ist entscheidend für das Leben nach dem Eingriff..

Das Operationsverfahren bei der biliopankreatischen Diversion

Vor dem Eingriff werden Patienten von den türkischen Fachärzten und Chirurgen eingehend untersucht und über den Eingriff informiert. Neben der körperlichen Untersuchung werden hierbei auch ältere Erkrankungen und Beschwerden sowie zuvor erfolgte Operationen berücksichtigt.

Die biliopankreatische Diversion erfolgt in Vollnarkose. In den meisten Fällen wird der Eingriff als offene, nicht laparoskopische Operation durchgeführt. Dies bedeutet, dass ein großer Schnitt erforderlich ist, um die Bauchhöhle zu öffnen.

Bei der Operation wird der erfahrene türkische Chirurg die Größe des Magens um etwa 85 Prozent reduzieren. Der verbleibende Magenbeutel ist größer als der, der bei anderen Operationsverfahren zur Magenverkleinerung entsteht, schränkt aber dennoch die Menge an Essen und Trinken ein, die ein Patient bei einer Mahlzeit zu sich nehmen kann.

Nachdem der Chirurg den Magenbeutel reduziert und neu geformt hat, wird der Dünndarm im unteren Abschnitt Teil geteilt. Hierin liegt ein weiterer Unterschied zu Operationen, bei denen der Dünndarm in der Mitte und nicht im unteren Bereich halbiert wird.

Nach der Teilung des Dünndarms wird der Teil des Dünndarms, das distale Illium, mit dem Magenbeutel verbunden. Dadurch wird ein Teil des Verdauungstraktes umgangen. Dies hat zur Folge, dass der Körper weniger Kalorien aufnimmt.

Im letzten Schritt und bevor der Bauchraum wieder geschlossen wird, werden die beiden Dünndarmabschnitte in der Nähe des Dickdarms, weiter unten im Verdauungstrakt, wieder angebracht.

Variante mit Duodenal-Schalter

Die türkischen Spezialisten sind auch erfahren in der Variante der biliopankreatische Diversion mit Duodenalschalter. Bei dieser Technik verbleibt ein größerer Teil des Magens, einschließlich der Pylorusklappe und des Zwölffingerdarms, bestehen. Bei anderen Magenbypassverfahren werden die Pylorusklappe und der Zwölffingerdarm umgangen. Der Duodenal-Schalter-Ansatz reduziert das Risiko eines Dumping-Syndroms nach der Operation. Zugleich wird hierdurch eine bessere Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht, indem ein Teil der Nahrung normal im Magen verdauen kann, bevor sie in den Dünndarm gelangt. Im Vergleich zu anderen chirurgischen Möglichkeiten der Gewichtsabnahme, wie zum Beispiel Magenband, wird die Zwölffingerdarmoperation im Allgemeinen als eine Operation mit höherem Risiko angesehen. Ob in der klassischen Variante oder der Variante mit Duodenal-Schalter – die Operation sollte im Interesse des Patienten von Chirurgen durchgeführt werden, die Experten auf diesem Gebiet sind und über langjährige Erfahrung verfügen. Bei den Eingriffen in den Spezialkliniken in der Türkei ist dies gewährleistet, da die Ärzte diese Eingriffe regelmäßig durchführen.

Genesung

Nach einer biliopankreatischen Diversion sollten die Patienten mindestens zwei Wochen zu Hause bleiben und sich ausruhen. Während dieser Zeit sollten die Patienten eine vollwertige Diät einhalten, um dem Magen Zeit zur Heilung zu geben. Ihr bariatrischer Chirurg und seine Ärztekollegen in der Türkei werden Sie vor dem Eingriff mit Ernährungsinformationen versorgen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, die mit einer biliopankreatischen Diversionssoperation verbunden sein können. Sobald Sie sich besser fühlen, sollten Sie an individuellen Beratungs- und Supportgruppensitzungen teilnehmen, um eine positive Einstellung nach der Operation aufrechtzuerhalten.

Die Zeit nach der Operation

Unmittelbar nach dem Eingriff kann es dem Körper schwer fallen, bestimmte Nahrung und Nährstoffe aufzunehmen. Die türkischen Fachärzte versorgen daher die Patienten in den ersten Tagen nach dem Eingriff mit hochwertigen Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel, um mögliche Ernährungsmängel zu vermeiden. Hierzu zählen insbesondere Eisen, Kalzium, Magnesium und Vitamin B12, die individuell für jeden Patienten berechnet und verabreicht werden.

Kosten

Wie andere bariatrische Chirurgieverfahren ist auch die biliopankreatische Diversionschirurgie hierzulande nicht billig. Hinzu kommt, dass die Kosten für diesen Eingriff von vielen Krankenkassen nicht übernommen werden. Wesentlich günstiger ist die Operation in der Türkei. Neben den Kosten und der hohen Qualität der Ärzte und des medizinischen Personals hat der Eingriff in der Türkei einen weiteren Vorteil: Abseits des Alltags kann sich der Körper besser von der Operation erholen. Zugleich gelingt es den Patienten einfacher, sich mit der Ernährungsumstellung vertraut zu machen.